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zusammen mit klein Sancho - September 2012 zusammen mit Tochter Najya-Sima - November 2014 eine glückliche Familie - August 2014 Juli 2018
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HAPPY  MUHDAY
Juli 2018 SIMEA

Freigekauft: 10.12.2013

Eintritt Tierspital ZH:

geb. 21.12.2009

Art: Holstein

Mama von:

Gestorben: 18.10.2019

Zuhause: in unseren Herzen

11.12.2013 - 19.12.2013

01.10.2019 - 18.10.2019

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Nachruf
Simea - Eine stolze Mutter und elegante Seele ist heimgekehrt 21. Dezember 2009 – 18. Oktober 2019 In tiefem Schmerz und unendlicher Dankbarkeit Das Schicksal kann unbegreiflich grausam sein. Nur ein Jahr nach dem tragischen Verlust ihres erstgeborenen Sancho ereilte uns im Oktober 2019 das nächste schmerzhafte Unglück: Auf der Weide verletzte sich auch Simea gravierend am rechten Hinterlauf. Was genau in jenem Moment geschah, lässt sich nicht mit Sicherheit sagen. Doch die Vermutung liegt nahe, dass der tiefe Herbstboden in Verbindung mit der Stierigkeit in der Herde zu dieser folgenschweren Verletzung führte. Da die Untersuchungen und Behandlungen vor Ort keine genaue Klärung brachten, organisierten wir den Transport und überführten Simea für eine präzise Abklärung ins Tierspital Zürich. Drei gerettete Leben: Das Wunder der verborgenen Trächtigkeit Als ich Simea im Dezember 2013 zum ersten Mal auf einem Pensionshof in Weingarten-Kalthäusern (TG) begegnete, blickte sie bereits in den Abgrund. Da sie in der Milchwirtschaft als «nutzlos» galt, weil sie angeblich nicht mehr trächtig wurde, sollte sie geschlachtet werden – zusammen mit ihrem damals 15 Monate alten Buben Sancho, der als Fleischvorrat für die Familie des Besitzers vorgesehen war. Die Wut und der Schmerz zerrissen mir fast das Herz. Nur eine Woche vor dem geplanten Schlachttermin gelang es mir, beide für einen Betrag weit über dem Marktwert auszulösen. Beim anschliessenden Gesundheitscheck im Tierspital Zürich folgte die grosse Überraschung: Simea war entgegen aller Behauptungen bereits im siebten Monat trächtig! Statt zwei Leben durfte ich an jenem Tag drei Seelen retten. Am 19. Dezember 2013 brachte ich Simea und Sancho in den Stall Happy nach Rudenwil (TG). Nur einen Monat später, am 23. Januar 2014, brachte Simea dort ihr zweites gesundes Kälbchen, Najya- Sima, in einer friedvollen und behüteten Umgebung zur Welt. Eine stolze, elegante Mama und der Fels für ihre Kinder Simea war zeitlebens eine ganz besondere Kuh. Sie war stets sehr zurückhaltend, distanziert und wollte sich – anders als die meisten anderen Tiere – nie von uns Menschen streicheln lassen. Natürlich respektierte ich diese Grenze von Anfang an, denn auf unserem Hof sollte sie einfach ein freies, eigenständiges Leben nach ihren eigenen Regeln führen dürfen. Sie war eine äusserst elegante, stolze und zutiefst fürsorgliche Mutter. Über all die Jahre hinweg verband sie eine unendlich enge und liebevolle Bindung mit ihren beiden Kindern Sancho und Najya-Sima. Sie war das Herzstück dieser kleinen, geretteten Familie. Das bittere Echo der Vergangenheit auf dem Operationstisch Im Tierspital Zürich wiederholte sich Sanchos Schicksal auf herzzerreissende Weise. Bei der Gelenkarthroskopie unter Vollnarkose stellte sich rasch das ganze Ausmass der Katastrophe heraus: Simeas rechtes Kniegelenk war irreparabel zerstört. Sowohl das Innen- als auch das Kreuzband waren in fast allen relevanten Bereichen gerissen. Durch diese gravierenden Verletzungen war auch ihr Meniskus so stark geschädigt, dass die Gelenkknochen bereits schmerzhaft aufeinander rieben. Simea stand in der Blüte ihres Lebens und hätte noch so viele schöne, unbeschwerte Jahre vor sich gehabt. Doch diese Verletzung war unheilbar. Um ihr weiteres, unerträgliches Leiden zu ersparen, blieb mir keine andere Wahl, als die Stimme der Vernunft und der Liebe siegen zu lassen: Ich musste sie noch unter Narkose auf dem OP-Tisch für immer gehen lassen. In grosser Sorge und unendlicher Liebe um Najya-Sima Simea war ein wirklich aussergewöhnliches, beeindruckendes und zutiefst liebenswertes Geschöpf. Ich bin unendlich dankbar, dass ich ihr und Sancho diese glücklichen und behüteten Jahre schenken durfte. Doch inmitten meiner Trauer galten meine Gedanken auch Najya-Sima. Erst ein Jahr zuvor hatte sie ihren liebenswerten Bruder Sancho verloren – und nun wird auch ihre geliebte Mama nie mehr nach Hause kommen. Wie schwer muss es für sie sein, plötzlich ohne den vertrauten Schutz ihrer Familie in der Welt zu stehen? Wir fangen Najya-Sima nun mit all unserer Aufmerksamkeit und Fürsorge auf. Auch die wunderbare Herdengemeinschaft im Stall Happy ist ein fester Teil ihrer Familie, in der sie in dieser Zeit der Ungewissheit und des grossen Trennungsschmerzes Trost und Halt findet. Simea war ein starker, tragender Teil unserer Herde. Sie wird eine schmerzhafte Lücke hinterlassen – doch in ihrer Tochter Najya-Sima wird ein Teil von ihr bei uns weiterleben. Markus Bosshard – StifNu
- Ruhe in Frieden, allerliebste Simea - Eine liebevolle Mutter, stolz und frei, zogst du an unseren Herzen vorbei. Nun bist du wieder mit deinem Sancho vereint, während hier die Sonne durch Tränen scheint. Lauf frei über die ewigen Wiesen, sanfte Simea.
Stiftung für Nutztiere

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