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zusammen mit Mama Simea - ca. 1 Woche jung Geburt von Halbschwester Najya-Sima und Mutter Simea - 23.01.2014 Juli 2017 September 2014
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HAPPY  MUHDAY
September 2014 SANCHO

Freigekauft: 10.12.2013

Eintritt Tierspital ZH:

geb. 08.09.2012

Art: Holstein / Angus

Sohn von:

Gestorben: 09.08.2018

Zuhause: in unseren Herzen

11.12.2013 - 19.12.2013

10.07.2018 - 09.08.2018

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Nachruf
Sancho - Ein sanfter Riese und wahrer Ruhepol hat uns verlassen 8. September 2012 – 9. August 2018 Nach einem tragischen Weideunfall im Juli 2018 überführten der Stallbetreiber Roland und ich Sancho mit dem Tiertransporter ins Tierspital Zürich, in der inständigen Hoffnung, dass dem grossen, treuen Ochsen geholfen werden kann. Da die intensiven Untersuchungen und Behandlungen an seiner Verletzung am rechten Hinterlauf über die Wochen jedoch keine wirksamen Verbesserungen brachten, wurde Sancho unter Vollnarkose einer Gelenkarthroskopie unterzogen, um die genaue Ursache seiner Verletzung zu ermitteln. Vom Feldweg im Geburtsort bis zur Rettung in letzter Sekunde Schon Sanchos Start ins Leben war von Dramatik geprägt: Bei seiner nächtlichen Geburt auf der Weide, so wurde mir erzählt, rutschte das kleine Holstein/Angus-Kälbchen unter dem Zaun hindurch, einen Abhang hinunter und fiel auf einen Feldweg. Nur dem glücklichen Zufall eines spät heimkehrenden Landwirts war es zu verdanken, dass er gerettet und zurück zu seiner Mutter Simea auf die Weide gebracht werden konnte. Als ich Sancho im Dezember 2013 im Alter von rund 15 Monaten auf einem Pensionshof in Weingarten-Kalthäusern (TG) zum ersten Mal begegnete, drohte ihm und seiner Mutter Simea bereits das Schlachthaus – Sancho war als Fleischvorrat für den damaligen Pensionsbetreiber vorgesehen. Die Nachricht zerriss mir damals fast das Herz. Ich liess nicht locker und überredete den Landwirt, mir die beiden zu verkaufen. Ich brachte Sancho und seine Mama Simea am 11. Dezember 2013 zuerst in das Tierspital Zürich für eine gesundheitliche Untersuchung und anschliessend am 19. Dezember 2013 in ihr neues Zuhause in den Stall Happy nach Rudenwil (TG). Der fürsorgliche Bruder und rabenschwarze Charmeur Im neuen Zuhause wartete ein kleines Wunder auf mich und die Happyaner: Mama Simea war bereits hochträchtig, und so durfte Sancho im Januar 2014 hautnah die Geburt seiner Halbschwester Najya-Sima miterleben. Es war zutiefst rührend und beeindruckend zu sehen, mit welcher Zärtlichkeit und Fürsorge sich der junge Ochse seiner kleinen Schwester näherte. Von diesem Moment an blieben die beiden im weiteren Lebensverlauf fast unzertrennlich. Sancho entwickelte sich zu einem stattlichen, rabenschwarzen Ochsen mit unbeschreiblichem Charme, grosser Ausstrahlung und einer tiefen Gutmütigkeit. Er wurde zu einem wahren Ruhepol, einem wunderbaren Geschöpf, das die gesamte Herde bereicherte und das man einfach nur gernhaben konnte. Ein niederschmetternder Befund und die Stimme der Vernunft Sanchos tragischer Unfall setzte diesem unbeschwerten Leben ein jähes Ende. Der Befund aus der Arthroskopie im Tierspital war ein schwerer Schock für mich: Sowohl das Innen- als auch das Aussenband sowie der Meniskus an seinem Hinterlauf waren irreparabel beschädigt. Es gab bedauerlicherweise keine Chance auf Besserung oder gar Heilung. Da Sancho bereits unter Vollnarkose auf dem Behandlungstisch lag, empfahlen mir die Ärzte, ihn gleich von seinen Leiden zu erlösen. Sehr gerne hätte ich meinen sanften Riesen noch ein letztes Mal mit nach Hause genommen, damit er im Kreise seiner Familie – bei Mama Simea, Schwester Najya-Sima und seiner Herdengemeinschaft – hätte Abschied nehmen können. Doch die Vernunft und die Liebe zu ihm sagten mir, dass ich ihm weiteren Schmerz ersparen musste. Der letzte Liebesdienst: Abschied in Geborgenheit In einem sterilen, kalten Operationsraum hielt ich den grossen, mir so vertrauten Kopf von Sancho, während er bereits in Narkose lag, und begleitete ihn, bis er für immer friedlich einschlief. Auch wenn der Abschiedsschmerz tief sitzt und eine grosse Lücke in der Herde und in meinem Herzen hinterlässt, überwiegt die Dankbarkeit. Ich bin glücklich, dass ich Sancho fünf wunderschöne, unbeschwerte und artgerechte Jahre schenken durfte. Er durfte Liebe, Freiheit und die Nähe seiner Familie erfahren – und genau so wird er für immer in meiner Erinnerung bleiben. Markus Bosshard - StifNu - Ruhe in Frieden, mein liebenswerter Freund - Du hast dein Leben auf unseren Weiden gelebt, hast uns Ruhe geschenkt und unsere Herzen bewegt. Nun läufst du frei und ohne Schmerz, für immer geborgen in unserem Herz.
Stiftung für Nutztiere

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