Mia – Von Herzen sanft, mit der Hoffnung auf ein unbeschwertes Leben
Ein Notruf, der das Herz berührt
Manchmal
ändert
sich
ein
ganzes
Leben
von
einem
Tag
auf
den
anderen.
Wenn
Vertrautes
bricht
und
Einsamkeit
einkehrt,
braucht
es Menschen, die hinschauen und handeln.
Eine
Anfrage
am
14.
August
2026
berührte
uns
sehr
und
zwang
uns
zum
Handeln:
Es
ging
um
Mia,
eine
11-jährige
Braunviehdame, die einsam und alleine auf der Weide eines schliessenden Pensionshofes stand.
Über
viele
Jahre
hinweg
war
Mias
Welt
von
Geborgenheit
umhüllt.
Seit
ihrer
Geburt
war
ihre
Mutter
Sila
der
Mittelpunkt
ihres
Lebens
gewesen.
Seite
an
Seite
zogen
sie
über
all
die
Jahre
gemeinsam
über
die
Weiden.
Doch
am
9.
Juni
2026
verstarb
Sila
im
stolzen
Alter
von
18
Jahren
auf
der
Weide
an
Altersschwäche
–
ein
ausserordentlich
schmerzhafter
Verlust
für
Mia,
die
an
diesem Tag ihre Mutter und mit ihr den einzigen sozialen Kontakt verloren hatte.
Als
wäre
das
nicht
traurig
genug,
verstarb
kurz
darauf
auch
der
Betreiber
des
Pensionshofes.
Seine
Tochter
Rebecca,
die
den
Hof
aus
gesundheitlichen
Gründen
leider
nicht
weiterführen
kann,
sich
aber
aufopfernd
und
liebevoll
um
Mia
kümmerte,
bat
uns
um
Hilfe.
Nachdem
die
übrigen
drei
Pensionskühe
den
Hof
verlassen
hatten,
blieb
Mia
als
Einzige
zurück
–
allein
mit
ihrer Trauer.
Spuren der Vergangenheit: Von Schwellbrunn auf den Pensionshof in Wittenbach
Jedes
Tier
bringt
seine
eigene
Geschichte
mit.
Mias
Wurzeln
liegen
an
einem
Ort,
der
darauf
ausgerichtet
war,
Menschen
Trost,
Raum
und Heilung zu schenken.
Mias
Geschichte
begann
am
10.
Januar
2015
auf
einem
Hof
in
Schwellbrunn
/
AR.
Dort
wuchs
sie
seit
ihrer
Geburt
behütet
in
einer
Drei-Generationen-Familie
auf
–
eng
verbunden
mit
ihrer
Grossmutter
Li
und
ihrer
Mama
Sila.
Als
Kälbchen
in
dieser
kleinen
Herde
war
Mia
ein
echter
Blickfang:
Für
die
Kinder
und
Jugendlichen,
die
das
sozialpädagogische
Timeout-Angebot
auf
dem Hof nutzten, war es ein tiefes Erlebnis, ein säugendes Kalb hautnah mitzuerleben.
Auf
dem
Hof
geschah
alles
ohne
Zwang:
Die
Jugendlichen
halfen
freiwillig
im
Garten
oder
im
Stall
mit,
fütterten
zusammen
mit dem Betreuungsteam die Kühe oder spielten mit den Katzen.
Die
Begegnungen
mit
der
Tierfamilie
schufen
Raum
für
wertvolle
Gespräche
über
die
Herkunft
von
Nahrung,
die
Milch-
und
Fleischproduktion
sowie
den
Respekt
vor dem Leben.
In
diesen
langen
Gesprächen
wurde
den
Jugendlichen
oft
bewusst,
welch
grosses
Glück Mia hatte, behütet an der Seite ihrer eigenen Mutter aufwachsen zu dürfen.
Da
Mia
sehr
auf
ihre
Mama
Sila
fokussiert
war,
zeigte
sie
sich
Menschen
gegenüber
eher
scheu
und
zurückhaltend.
Dennoch
war
sie
ein
unverzichtbarer,
wertvoller
Teil
dieses
therapeutischen
Umfelds.
Im
Jahr
2019
zog
Mia
schliesslich
gemeinsam
mit
ihrer
Mutter
auf
den
Pensionshof
in
Wittenbach,
wo
die
beiden
viele Jahre lang ein unbeschwertes und schönes Leben geniessen durften.
Ein Neuanfang am Burgstock
Ankommen,
durchatmen
und
neue
Wurzeln
schlagen:
Auf
dem
Burgstock
schlägt
Mia
ein
neues
Kapitel
auf
–
geborgen
und
für
den
Rest ihres Lebens beschützt.
Am
29.
August
2026
hat
für
Mia
ein
neuer
Lebensabschnitt
begonnen:
In
einem
feudalen
und
grosszügigen
Transportwagen
wurde
sie
über
die
Mittagszeit
in
ihr
neues
Zuhause
am
Burgstock
in
Rheineck
gebracht.
Sie
darf
nun
bei
uns
bis
zu
ihrem
natürlichen Lebensende weiterhin ein artgerechtes und geschütztes Leben verbringen.
Bei
uns
lernt
die
liebenswerte,
aber
auch
sehr
robuste
Kuhdame
schrittweise,
sich
in
einer
grossen,
sozialen
Herde
einzuleben
und neue Freundschaften in der Herdengemeinschaft zu schliessen.
Gemeinsam stark für die Gesundheit
Der
Weg
zu
neuem
Wohlbefinden
erfordert
manchmal
Geduld.
Doch
mit
der
richtigen
Pflege,
fundierter
Tiermedizin
und
vertrauter
Gesellschaft wird auch diese Hürde gemeistert.
Schon
zwei
Wochen
nach
ihrem
Einzug
zeigte
Mia
Schwellungen
an
den
Hinter-
und
Vorderbeinen
sowie
eine
zunehmende
Lahmheit
am
hinteren
rechten
Bein.
Zwar
war
uns
bewusst,
dass
ihre
Beschwerden
grösstenteils
auf
ihr
starkes
Übergewicht
zurückzuführen
sind,
doch
um
absolute
Gewissheit
zu
haben,
entschieden
wir
uns,
Mia
am
21.
September
2026
im
Tierspital
Zürich
gründlich
untersuchen
zu
lassen.
Dort
brachte
die
Waage
die
stolze
Zahl
von
920
kg
ans
Licht
–
für
eine
Original-
Braun-Kuh sind das mindestens 200 kg zu viel Eigengewicht, die Tag für Tag schwer auf ihren Knochen und Gelenken lasten.
Die
eingehenden
Untersuchungen
stützten
weitgehend
unsere
Befürchtungen,
brachten
aber
auch
weitere
Ursachen
ans
Licht:
Neben
einer
fortschreitenden
Arthrose
wurde
eine
vor
Jahren
behandelte
Klauenrehe
(Entzündung
der
Klauenlederhaut)
diagnostiziert.
Alle
diese
Befunde
lassen
Rückschlüsse
darauf
zu,
dass
Mia
über
Jahre
hinweg
suboptimal
gefüttert
wurde.
Aufgrund
der
seinerzeit
behandelten
Klauenrehe
leidet
sie
hinten
rechts
bis
heute
stark.
Zudem
ist
die
Qualität
ihres
Klauenwuchses
an
den
Hinterläufen
schlecht,
was
der
Klaue
insgesamt
nicht
genügend
Stabilität
für
ihr
hohes
Gewicht
verleiht.
Die
erhaltene
Auswertung
der
Blutuntersuchung
von
essenziellen
Spurenelementen
(
Vitamin
A
&
E,
Beta-
Carotin,
Selen,
Kupfer,
Zink,
Molybdän
und
Eisen)
zeigen,
dass
diese
allesamt
z.T.
massiv
unter
oder
über
den
festgelegten
Referenzwerten liegen.
Seit
dem
30.
September
2026
ist
Mia
wieder
zurück
am
Burgstock.
Hier
wird
sie
nun
einer
streng
überwachten
und
gezielten
Diät
unterstellt:
Im
Stall
erhält
sie
ausschliesslich
Magerfutter
und
kann
sich
auf
bereits
abgeweideten
Wiesen
Bewegung
verschaffen.
Um
sicherzustellen,
dass
sie
mit
allen
notwendigen
Mineralien
und
Mikronährstoffen
abgedeckt
ist,
bekommt
sie
täglich
eine
speziell
für
sie
berechnete
Portion
Totalin
Adult
(60–70
gr.)
zusammen
mit
unmelassierten
Rübenschnitzeln.
Zusätzlich
unterstützen
wir
sie
derzeit
mit
dem
Langzeit-Entzündungshemmer
und
Schmerzmittel
Previcox,
um
ihre
Entzündungen zu lindern und ihr das Laufen so angenehm wie möglich zu machen.
Damit
es
Mia
rundum
gut
geht,
lebt
sie
vorerst
separiert
in
einem
komfortablen
Lauf-
und
Liegebereich
mit
besonders
tiefer
Einstreu,
um
ihre
schmerzenden
Gelenke
zu
schonen.
Über
die
Trennpaneele
hat
sie
selbstverständlich
durchgehenden
Blick-
und
Schnupperkontakt
zu
ihrer
Herde.
Gemeinsam
mit
Ochse
Aaron,
der
ebenfalls
auf
seine
Linie
achten
muss,
hoffen
wir
sehr,
dass
Mia
Schritt
für
Schritt
ihr
gesundes
Wohlfühlgewicht
erreicht
und
bald
wieder
beschwerdefrei
über
die
Weiden
ziehen kann.
Teil von Mias Zukunft werden
Mias
Reise
hat
gerade
erst
begonnen.
Mit
einer
Patenschaft
schenkst
du
nicht
nur
Unterstützung,
sondern
wirst
Teil
einer
wunderbaren Lebensgeschichte.
Wir
sind
von
Herzen
dankbar,
Mia
bei
uns
zu
wissen.
Um
der
wunderbaren
Kuhdame
auch
weiterhin
eine
optimale
Pflege,
medizinische
Versorgung
und
ein
behütetes
Leben
zu
ermöglichen,
suchen
wir
Menschen,
die
Teil
ihrer
Geschichte
werden
möchten..
Möchtest
du
Mia
auf
ihrem
weiteren
Lebensweg
begleiten
und
sie
mit
einer
Patenschaft
unterstützen?
Mia
freut
sich
darauf,
dich kennenzulernen!