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Stiftung für Nutztiere
Hauptseestrasse 115
6315 Morgarten / ZG
IBAN CH34 0839 0035 6594 1010 9
Biografie:
Freigekauft:
26.03.2026
Eintritt Tierspital ZH:
Zuhause:
geb. 05.04.2023
Art: Hochlandrind
Für Ihre wertvolle Hilfe und
Verbundenheit danken wir Ihnen
herzlichst – auch im Namen aller Tiere,
die durch Sie bereits in Sicherheit sind.
Um Maples
Lebensabend und
die Betreuung
ihrer Herdenge-
fährten dauerhaft
zu sichern, freuen wir
uns über jede Teil- oder
Vollpatenschaft.
Mit Ihrem monatlichen Beitrag schenken
Sie nicht nur Maple ein sicheres Zuhause,
sondern helfen uns auch aktiv dabei,
weitere Tiere aus der Nutztierhaltung
freizukaufen und ihnen ein Leben in
Würde zu ermöglichen.
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch
Maple bald Menschen finden würde, die
mit einer Patenschaft an ihrem Leben
teilhaben möchten.
Das Erbe ihres Kälbchens: Maples
Weg aus der Anonymität der
Fleischindustrie
Das traurige Fundament der Freiheit
Maple, ein damals dreijähriges
schottisches Hochlandrind, verdankt ihr
neues Leben letztlich dem tragischen
Schicksal ihres erstgeborenen Kälbchens
Mogli. Mogli kam blind zur Welt – eine
Laune der Natur, die in der modernen
Landwirtschaft das sofortige Todesurteil
bedeutet. Die Überlebenschancen für ein
blindes, neugeborenes Kälbchen sind in
der Regel nur dann gegeben, wenn die
enge Bindung zur Mutter bestehen bleibt,
da es sich fast ausschliesslich über den
Geruchssinn orientiert.
Tief berührt von diesem Schicksal
entschieden wir uns, Mogli aufzunehmen.
Doch ein Kalb gehört zu seiner Mutter.
Unter der klaren Bedingung, Mogli nur
zusammen mit seiner Mutter zu
übernehmen, gelang es uns, die
damaligen Besitzer davon zu überzeugen,
uns auch Maple zu überlassen. Nur durch
Moglis Beeinträchtigung bekamen wir
überhaupt die Chance, dieses wunderbare
Geschöpf aus den Fängen der
Nutztierhaltung freizukaufen.
Wenn Wirtschaftlichkeit über Leben
entscheidet
Spezialisierte Tierärzte vom Tierspital
Zürich vermuteten hinter Moglis
Blindheit einen Gendefekt, der eine
Fehlbildung der Sehnerven verursachte.
Damit galt Maple in den Augen einer rein
profitorientierten Fleischindustrie sofort
als «wirtschaftlich unrentabel». In einem
System, das Tiere auf reine
Produktionseinheiten reduziert, werden
Risiken aus betriebswirtschaft-lichen
Überlegungen konsequent eliminiert.
Eine Kuh, die potenziell weitere Kälber
mit Einschränkungen gebären könnte,
schmälert den Gewinn und bedeutet
finanzielle Einbussen. Deshalb werden
betroffene Tiere in der Regel frühzeitig
ihrem unausweichlichen Schicksal – dem
Schlachthof – zugeführt. Maples Wert
wurde an Zahlen gemessen, nicht an ihrer
Seele.
Ein schwerer Abschied und ein
Neubeginn
Bedauerlicherweise hielt das
Familienglück auf unserem Pensionshof
nicht lange. Nur wenige Tage nach ihrer
Ankunft verstarb der kleine Mogli. Es war
für uns alle – und ganz sicher auch für
Maple – eine schmerzhafte, zutiefst
traurige Zeit.
Doch das Leben steht nicht still. Maple
darf jetzt bei uns sein, ganz ohne den
gesellschaftlichen und wirtschaftlichen
Zwang, rentabel sein zu müssen. Sie hat
sich schnell in ihre neue Herde
eingegliedert. Wenn man sie heute
beobachtet – manchmal noch etwas
abseits auf der Weide, aber sichtlich
zufrieden und entspannt –, mischt sich in
unsere Freude immer auch ein Stück
Traurigkeit. Es ist die schmerzhafte
Erinnerung an die Realität der
Nutztierhaltung, die uns in solchen
Momenten einholt. Maple wird bei uns bis
zu ihrem natürlichen Lebensende ein
behütetes, freies und würdevolles Leben
verbringen.
Ein Fundament aus Mitgefühl
Ein Projekt wie die Rettung von Maple ist
nur möglich, weil es Menschen mit Herz
gibt. Wir möchten uns von ganzem
Herzen bei all jenen bedanken, die für
Maple gespendet und uns mit ihrer
liebevollen Anteilnahme begleitet haben.
Um ihr Leben langfristig abzusichern,
suchen wir nun liebevolle Paten. Hinter
geschlossenen Stallwänden warten noch
unzählige namenlose Tiere, deren Alltag
von Entbehrung, Enge und Leid geprägt
ist. Nur wenn die bereits von uns
geretteten Seelen finanziell abgesichert
sind, haben wir die Mittel und die
Möglichkeit, weitere Tiere aus ihrem
dunklen Dasein herauszuholen.