Anemone – Mitten im Leben und viel zu jung zum SterbenIm besten Alter vom System aussortiertAnemoneisteinewunderschöneOriginal-Braunviehkuh,diesichimSommer2024ineinemhervorragendenallgemeinen Gesundheitszustandbefand.ImGegensatzzuHondastandsiemitihrendamalssiebenJahreneigentlichmitteninihrer LeistungsphasealsMilchkuhrasse.VierKälbchenhatsiezurWeltgebracht,dieihr–wieinderMilchproduktionüblich– direktnachderGeburtentzogenwurden.Anemonewareinevitale,starkeKuh,dienochvieleJahreimBernerOberlandhätte verbringen können. Doch die Realität der Nutztierhaltung kennt kein Mitgefühl, wenn der wirtschaftliche Ertrag einbricht.Die wirtschaftliche Sackgasse einer chronischen InfektionAuchAnemoneinfiziertesichmitStreptococcusuberis.BeidiesemEuterbakteriumhandeltessichumeineder hartnäckigstenPlagendermodernenMilchwirtschaft.DieKeimenistensichtiefimEutergewebeein.WenngleichdasTier äusserlichgesundwirkt,bleibtdiegemolkeneMilchdauerhaftunbrauchbar.FürdenLandwirtschaftsbetriebbedeutete AnemonevonheuteaufmorgeneinfinanziellesDefizit:Siedurftenichtmehrgemolkenwerden,blockierteeinenStallplatz undverursachteTierarztkostenohnejeglichenGegenwert.InderRegelführtderWegsolcher«Problemkühe»ohneUmwege direktzumMetzger.DassAnemoneheutenochlebt,grenztaneinWunderundistdemunermüdlichenEinsatzihrer ehemaligen Besitzer zu verdanken, die nach zahllosen Absagen schliesslich am 23. Mai 2024 bei uns anklopften.Eine unbeschwerte Zukunft benötigt ein starkes FundamentNacheinerlangenFahrtinsZürcherUnterlandschlugAnemoneimJuli2024einvollkommen neuesLebenskapitelauf.DiesesbegannallerdingsdirektmiteinerkleinenOdyssee:Zusammen mitallenunserenPensionstierenzogsievondemdamaligenProvisoriumimKantonZürich zuerstaufdenTannenhofinBettwil(AG)undnochimselbenJahr2025weiterindieneueKuh- undOchsenpensionamBurgstockinRheineck(SG).BeiunsdarfsienuneinfachKuhsein– ohnedenDruck,Leistungerbringenzumüssen.DasBakteriumschadetihrimAlltagnicht,da sie bei uns keiner Nutzung unterliegt und einfach ihr Leben geniessen darf.DamitdiesesfriedlicheLebenimGrünenauchfürdienächstenJahregesichertbleibt,benötigenwirjedochdringendIhre Hilfe.BisheristesunstrotzintensiverBemühungennichtgelungen,festePatenfürdiecharmanteAnemonezufinden.Das erfolgreicheCrowdfundingausdemJahr2024,welchesdieerstenzweiJahrefürAnemoneundHondafinanzierte,neigtsich dem Ende zu.Übernehmen Sie eine Patenschaft für Anemone: DieKostenfürUnterbringung,hochwertigesFutterunddiealtersbedingtsteigendetierärztlicheBetreuungsindhoch.Jede PatenschaftisteintragendesFundamentfürunsereStiftungundschenktnichtnurAnemoneSicherheit,sondernermöglicht es uns auch, anderen traurigen Seelen eine Chance auf ein zweites Leben zu schenken.
NEWS 1 / 5Ein neues und benutzerfreundliches Webseiten-Design für die Domain stifnu-tiere.chwurde heute, 29.12.2024 online geschaltet.Dezember 2024
NEWS 5 / 5Die Stiftung übernimmt per 1.12.2025 14 Skudde Schafe aus privater Haltung.November 2025
NEWS 4 / 5Das neue und benutzerfreundliche Webseiten-Design für die Domain stifnu.chwurde am 26.11.2025 online geschaltet.November 2025
NEWS 3 / 5Stiftungsbeiträge werden ab sofort nicht mehr auf Facebook und Instagram publiziert!(unsere Konten wurden mehrfach gehackt)Dezember 2024
NEWS 2 / 5alle Seiten der Domain stifnu.chwerden vorraus-sichtlich gegen Ende des 4. Quartal 2025 auf das neue Webseiten-Design umgestellt.Dezember 2024
Wir würden uns sehr freuen, wenn auch Anemone bald Menschen finden würde, die mit einer Patenschaft an ihrem Leben teilhaben möchten.
Anemone – Mitten im Leben und viel zu jung zum SterbenIm besten Alter vom System aussortiertAnemone ist eine wunderschöne Original-Braunviehkuh, die sich im Sommer 2024 in einem hervorragenden allgemeinen Gesundheitszustand befand. Im Gegensatz zu Honda stand sie mit ihren damals sieben Jahren eigentlich mitten in ihrer Leistungsphase als Milchkuhrasse. Vier Kälbchen hat sie zur Welt gebracht, die ihr – wie in der Milchproduktion üblich – direkt nach der Geburt entzogen wurden. Anemone war eine vitale, starke Kuh, die noch viele Jahre im Berner Oberland hätte verbringen können. Doch die Realität der Nutztierhaltung kennt kein Mitgefühl, wenn der wirtschaftliche Ertrag einbricht.Die wirtschaftliche Sackgasse einer chronischen InfektionAuch Anemone infizierte sich mit Streptococcus uberis. Bei diesem Euterbakterium handelt es sich um eine der hartnäckigsten Plagen der modernen Milchwirtschaft. Die Keime nisten sich tief im Eutergewebe ein. Wenngleich das Tier äusserlich gesund wirkt, bleibt die gemolkene Milch dauerhaft unbrauchbar. Für den Landwirtschaftsbetrieb bedeutete Anemone von heute auf morgen ein finanzielles Defizit: Sie durfte nicht mehr gemolken werden, blockierte einen Stallplatz und verursachte Tierarztkosten ohne jeglichen Gegenwert. In der Regel führt der Weg solcher «Problemkühe» ohne Umwege direkt zum Metzger. Dass Anemone heute noch lebt, grenzt an ein Wunder und ist dem unermüdlichen Einsatz ihrer ehemaligen Besitzer zu verdanken, die nach zahllosen Absagen schliesslich am 23. Mai 2024 bei uns anklopften.Eine unbeschwerte Zukunft benötigt ein starkes FundamentNach einer langen Fahrt ins Zürcher Unterland schlug Anemone im Juli 2024 ein vollkommen neues Lebenskapitel auf. Dieses begann allerdings direkt mit einer kleinen Odyssee: Zusammen mit allen unseren Pensionstieren zog sie von dem damaligen Provisorium im Kanton Zürich zuerst auf den Tannenhof in Bettwil (AG) und noch im selben Jahr 2025 weiter in die neue Kuh- und Ochsenpension am Burgstock in Rheineck (SG). Bei uns darf sie nun einfach Kuh sein – ohne den Druck, Leistung erbringen zu müssen. Das Bakterium schadet ihr im Alltag nicht, da sie bei uns keiner Nutzung unterliegt und einfach ihr Leben geniessen darf.Damit dieses friedliche Leben im Grünen auch für die nächsten Jahre gesichert bleibt, benötigen wir jedoch dringend Ihre Hilfe. Bisher ist es uns trotz intensiver Bemühungen nicht gelungen, feste Paten für die charmante Anemone zu finden. Das erfolgreiche Crowdfunding aus dem Jahr 2024, welches die ersten zwei Jahre für Anemone und Honda finanzierte, neigt sich dem Ende zu.Übernehmen Sie eine Patenschaft für Anemone: Die Kosten für Unterbringung, hochwertiges Futter und die altersbedingt steigende tierärztliche Betreuung sind hoch. Jede Patenschaft ist ein tragendes Fundament für unsere Stiftung und schenkt nicht nur Anemone Sicherheit, sondern ermöglicht es uns auch, anderen traurigen Seelen eine Chance auf ein zweites Leben zu schenken.